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Kleinplastiken von Achim Wagner: Zwei Pinguine vor rotem Hintergrund.

Acrylptur? Was soll das bedeuten, fragt man sich wohl zwangsläufig, wenn man dieses Wort liest. Acrylptur setzt sich aus den künstlerischen Schwerpunkten zusammen, die Achim Wagner und Gina Cornelisen-Wagner seit geraumer Zeit beschäftigen, nämlich Acrylmalerei und Skulpturen. Das Ehepaar Wagner ist seit vielen Jahren eng mit Kunst und Kultur verbunden und viele Arbeiten sind erkennbar durch das Leben im Ruhrgebiet geprägt. Beide Künstler engagieren sich intensiv in Workshops und künstlerischen Events.

Gina Cornelisen-Wagner erschafft hauptsächlich Bilder mit Acrylfarben, die sehr farbintensiv und ausdrucksstark sind. Achim Wagner hingegen arbeitet mit Stahl und kreiert monumentale Skulpturen, die oftmals seine gesellschaftspolitischen Anschauungen erkennen lassen.

Zwei Künstler die sich in ihrer Arbeit ergänzen und unterstützen. Dabei gehen beide Künstler voll in ihrem Familienleben und in Engagement für Kinder und Partner auf. Gina unterstützte ihren Mann schon früh in seinem arbeitspolitischen und gesellschaftlichen Streben für Gerechtigkeit. Schon als junger Mann setzte sich Achim Wagner für die Kumpel in den Stahlwerken ein und demonstriert für den Frieden. So entstanden auch die ersten Holz- und Linolschnitte mit stark politisch motiviertem Hintergrund.

Obwohl Achim Wagner die erste Holzpresse eigentlich für seine Frau gebaut hatte, experimentierte auch er mit diesem Druckverfahren. Gina stellte damals ihre eigene künstlerische Tätigkeit in den Hintergrund, widmete sich den Kindern und fand Gefallen daran Achim in seinem Streben zu unterstützen. Erst Jahre später findet Gina zurück in die Malerei und geht dabei in abstrakten Formen und intensiven, strahlenden Farben auf. Ihre Acrylbilder zeichnen sich besonders durch ihre kräftigen Farben aus.

Achim Wagner hingegen arbeitet seit nun mehr 30 Jahren intensiv mit Stahl und führt das Material ganz neuen Bedeutungen und Inhalten zu. In vielen Stunden, in Workshops mit Jung und Alt sowie Events mit anderen Künstlern entwickelt und konstruiert er teils monumentale Metallgebilde. Diese Skulpturen werden geprägt durch seine Familie und andererseits, wie bereits erwähnt, durch sein politisches und gesellschaftliches Interesse. Der gelernte Schlosser trat schon immer und gerne für die Rechte seiner Kollegen ein und vertrat diese im Betriebsrat im Schalker Verein des Thyssen Konzerns.

Nach über 45 Jahren Betriebszugehörigkeit ist Achim Wagner einer von einer Hand voll Mitarbeitern die der Schalker Verein heute noch beschäftigt und noch immer ist "Eisen sein Ding". Wenn jemand versteht mit dem Material umzugehen, dann ist das Achim Wagner. Ortskundige Gelsenkirchener kennen sicherlich den Vorgarten von Achim und Gina Wagner, in dem einige seiner Stahlfiguren mittlerweile beheimatet sind.

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